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Insolvenzverfahren Firma PARAT eröffnet
11.01.2010


Download: Eröffnungsbeschluss Amtsgericht Wuppertaldownload

Pressemitteilung 11.01.2010download

Insolvenzverwalter Marco Kuhlmann informiert in der Betriebsversammlung über den Erhalt von über 80% der Arbeitsplätze.

 

Neureichenau/Remscheid: Nachdem im Oktober 2009 das Unternehmen PARAT Schönenbach GmbH & Co. KG gezwungen war, einen Auftrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Wuppertal eröffnen. Erwartungsgemäß wurde Herr Rechtsanwalt Marco Kuhlmann zum Insolvenzverwalter bestellt, der nun die Mitarbeiter in Neureichenau und Remscheid über den weiteren Verlauf des Verfahrens informierte.

 

Da das Unternehmen weiterhin eine Eigensanierung im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens beabsichtigt, waren in den vergangenen Wochen Verhandlungen im Rahmen des Gesamtsanierungskonzepts mit den Betriebsräten und Gewerkschaftsvertretern an beiden Standorten über einen notwendigen Personalabbau aufgenommen worden, welche in einem gemeinsamen Schulterschluss mit Betriebsrat, Gewerkschaft und Arbeitgebervertretern zu einem erfolreichen, sozialverträglichen Abschluss gebracht werden konnte.

 

Im Rahmen der notwendigen, wirtschaftlich bedingten Kapazitätsanpassungen bedarf es zur Tragfähigkeit einer erfolgreich am Markt agierenden Unternehmung einer Personalreduzierung von insgesamt ca. 65 Mitarbeitern, hiervon sind ca. 50 Mitarbeiter am Standort in Neureichenau betroffen, so Kulmann heute.

 

Um dies möglichst sozialverträglich umzusetzen, werden an beiden Standorten Transfer- und Qualifizierungsgesellschaften eingerichtet, die den Mitarbeitern eine Hilfestellung anbieten können, möglichst schnell wieder eine neue Beschäftigung zu finden. Durch die weiterhin sehr gute Marktpositionierung ist es Herrn Kuhlmann im Zusammenwirken mit der gesamten Belegschaft gelungen, die dafür notwendigen, finanziellen Mittel zu realisieren und bereitzustellen.

 

Damit konnte eine weitere Grundlage zur geplanten Umsetzung eines erfolgreichen Restrukturierungskonzepts erreicht werden.

 

Auch von Kundenseite wusste Kuhlmann zu berichten, dass es weiterhin positive Signale gibt, an der weiteren Zzusammenarbeit mit PARAT festzuhalten. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass es PARAT gelungen ist, in der vorläufigen Insolvenz nahezu ohne Lieferverzögerungen Ihre Kunden zu bedienen und damit die hohen Qualitätsstandards weiterhin zu erfüllen.

 

Das Unternehmen beabsichtigt mit einem Personalbestand von ca. 290 Mitarbeitern in Deutschland, davon ca. 270 in Neureichenau und 20 in Remscheid seine Geschäftstätigkeiten vollumfänglich fortzuführen.




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